GIB e.V. - Ereignisse 11- 2018                                                                                    << vorherige Seite nächste Seite >>



Unwetter am 29.April 22:30 Uhr über Aachen und der Geschäftsstelle Grindelweg 4

 

Aachener Nachrichten:

Unwetter wütet in der Region: Überschwemmungen und Hunderte Einsätze

Von: red/pol/dpa
Letzte Aktualisierung:

 
Der historisch warme April hat in der Region mit einem schweren Unwetter geendet. Starke Gewitter haben vor allem in der Städteregion Aachen in der Nacht von Sonntag auf Montag für Hunderte Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Allein in der städteregionalen Leitstelle gingen 1300 Notrufe wegen des Unwetters ein. Besonders betroffen waren die Städte Aachen und Herzogenrath.

Rund um Aachen staute sich der Autoverkehr, was nicht nur an diversen Straßensperrung nach dem Unwetter lag. Durch den Abriss der Autobahnbrücke an der A544 war eine der Haupteinfahrtsrouten in die Aachener Innenstadt gesperrt. Ein Unfall auf der A4, bei dem drei LkW ineinander fuhren, sorgte für einen langen Stau.

Der Bahnverkehr blieb ebenfalls nicht verschont: Wegen Unwetterschäden war die Zugstrecke zwischen Kohlscheid und Aachen am Morgen gesperrt. Gegen 9.30 Uhr waren die Schäden beseitigt und die Züge konnten wieder auf der regulären Strecke mit allen geplanten Halten fahren. In Folge kam es aber weiter zu Verspätungen. Reisende sollten ihre Verbindung vor der Abfahrt noch einmal überprüfen.

Die starken Regenfälle haben auch die Feuerwehren im Nordkreis ausrücken lassen. In Alsdorf musste ein Altenheim mit Sandsäcken vor Überflutung geschützt werden, in einem Neubaugebiet mussten Anwohner selbst mit Hand anlegen, um es vor den Wassermassen zu schützen. In Herzogenrath trat erstmals seit der Begradigung der Wurm vor rund 30 Jahren der Fluss über die Ufer. Die Stadtmitte war rund einen halben Meter überflutet. Zahlreiche Keller liefen voll. Auch die Bundesstraße 57n in Baesweiler wurde zwischen Ludwig-Erhard-Ring und Kreisverkehr B56 Immendorf/Waurichen voll gesperrt.

Auch in Eschweiler hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Der erste

otruf kam um 23.11 Uhr. Besonders die Stadtteile Kinzweiler, Hehlrath, Röhe, Dürwiß, Hastenrath und St. Jöris waren betroffen. Der heftige Regen hatte insbesondere die Röher Straße und die Straße Auf dem Felde  mit Schlammmassen unbefahrbar gemacht. Bis um 8 Uhr waren Feuerwehr, THW, gemeinsam mit WBE und einer Firma damit beschäftigt, die Straßen zu reinigen. Auch auf einem etwa 100 Meter langen Stück der Jülicher Straße staute sich das Wasser zeitweise bis zu 30 Zentimeter hoch.

80 Zentimeter hoch sammelte sich das Wasser im Europa-Tunnel (L238) in Stolberg. Die Tunnelleitzentrale musste die Durchfahrt am Morgen komplett sperren. „Da steht komplett das Wasser drin”, sagte ein Sprecher der Polizei. Erst gegen Mittag konnte der Tunnel wieder freigegeben werden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.Unwetter
Starke Gewitter mit Starkregen wüteten in der Nacht zu Montag über die Region. Foto: dpa

germanflag   Aachener Nachrichten vom 01.05.2018
Hagel, Blitze und Regen, Regen, Regen
In der Nacht zum Sonntag auf Montag ziehen mehrere Gewitter über Aachen und sorgen für überschwemmte Straßen und Keller
germanflag Aachener Nachrichten vom 01.05.2018
Die Bilanz eines außergewöhnlichen Unwetters
Ein Gewitter wie das in der Nacht zu Montag hat es in der Region Aachen, Düren, Heinsberg schon lange nicht mehr gegeben, jedenfalls nicht so früh im Jahr
Auch die Geschäftsstelle der GIB traf am 29.April um 22:30 Uhr noch einmal wie am 4.Juni 2016 ein Unwetter durch Überschwemmung der Geschäftsräume.

Auch diesmal reinigte Familie Siepen den Grindelweg und der Kanalabläufe im Bereich der Einfahrt von Schlamm, den Überbleibseln der Straßenüberschwemmung, um weiteren Unwettern gegenzuwirken.

aus den Geschäftsräumen entfernte klitschnasse Teppichfliesen












Zeitungsartikel aus mehreren Jahren warteten auf ihre Einordnung, leider zu spät. Auch nach dem ersten Trockenprozess im Backofen
und späteren Trockenprozeß auf dem Steinboden kamen nur noch wellige Ergebnisse heraus.

Copyright: Gesellschaft für Internationale Burgenkunde e.V., Aachen
Stand: 3.05.2018